Schwartz, Martin 1a

Geburtsname Schwartz, Martin
Geschlecht männlich
Alter beim Tod 89 Jahre, 16 Tage

Erzählend

geneanet Bettina Rubeck:
KB Lautzkirchen: Er gehörte zu den kath. Tirolern, die zwischen 1661 und 1665 nach Lautzkirchen einwanderten. Martin Schwartz stammt aus Siebenhirten ("es Sirbyhirt in Austrasia" ), heute Mistelbach an der Zaya, Niederösterreich, ca. 30 km nordöstlich von Wien. Über Gelsdorf bei Jüllich, heute Gemeinde Grafschaft bei Bonn, woher seine Ehefrau Becker Barbara stammt, kam er nach Lautzkirchen.

geneanet: Er ist nach 1661 in Lautzkirchen eingewandert und wird 1664 in der sog. Kinderliste als Martin Kleber erwähnt. Diese Berufsbezeichnung nennt einen Mann, der die Zwischenräume der Balken eines Fachwerkhauses mit Lehm, Stroh und Steinen verschloß ( verklebte ). Sein Geburtsort Eybental ist das heutige Eibesthal, ein Stadteil von Mistelbach an der Zaya, ca. 50 km nördlich von Wien.

Erzählend

geneanet Paul Reiland:
3. Oktober 1630 : Geburt - Eibesthal (Eybental), jetzt Mistelbach an der Zaya, Niederösterreich, Österreich

Mistelbach (offizieller Name[1]; häufig auch Mistelbach an der Zaya genannt) ist eine Stadt mit 11.546 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im nordöstlichen Niederösterreich und Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Sie besteht aus zehn Katastralgemeinden. Mistelbach liegt im nordöstlichen Weinviertel, etwa 25 bis 30 km von der tschechischen und der slowakischen Grenze entfernt, unweit der Brünner Straße B7, die von Wien zum Grenzübergang Drasenhofen führt. Mistelbach liegt im Zentrum des Städte-Dreiecks Brünn–Wien–Bratislava.

Im Norden der Stadt befindet sich ein kleines Waldstück, der Stadtwald. An der zum Stadtwald führenden Waldstraße liegt der „Judenfriedhof“. Östlich befindet sich eine kleine Erhebung, der Trausnitzerberg. Der Stadtteil nördlich des Zentrums wird Steinhübel genannt (md. für „Steinhügel“). Im Nordwesten der Stadt, befindet sich der etwa 600 m² große sowjetische Friedhof. Weitere Stadtteile außerhalb des Stadtzentrums im Westen sind im Am Auweg und Bachlüsse. Das Naturdenkmal Zayawiesen befindet sich im Südwesten der Stadt, in einem kleinen Gebiet im Grünland zwischen Ernstbrunner Straße und Mitschastraße. Der Mistelbach, ein kleiner Bach, entspringt in der Mistelquelle in Frättingsdorf, fließt durch Hörersdorf, Siebenhirten und Mistelbach, wo er schließlich in die Zaya mündet. Innerhalb der Stadt Mistelbach verläuft er zunächst noch oberirdisch parallel und östlich der Waldstraße, kurz nach dem Fösterweg fließt er aber in den Untergrund ab und verläuft nun bis fast an seine Mündung unterirdisch weiter, und zwar ungefähr in Nord-Süd-Richtung unter der Grünen Straße, einem Fußgänger- und Radweg. Nördlich des Stadtzentrums erinnert noch die kleine, zum Mistelbach parallel verlaufende Gasse Mistelsteig an den ehemals offenen Bachlauf. Im Süden Mistelbachs, südlich der Kreuzung Zayagasse und Michael-Hofer-Zeile, tritt der Mistelbach wieder ans Tageslicht und verläuft dann oberirdisch bis zu seiner Mündung in die Zaya. Die Mündungsstelle liegt unmittelbar südlich der Industrieparkstraße, etwa 400 Meter östlich ihrer Kreuzung mit der Mitschastraße.

Während des Dreißigjährigen Krieges hatte – wie das gesamte nördliche Niederösterreich – auch Mistelbach besonders zu leiden. Nach der Schlacht bei Jankau in Böhmen, wo am 6. März 1645 ein schwedisch-protestantisches Heer unter Feldmarschall Lennart Torstensson die kaiserlich-habsburgischen Truppen unter Feldmarschall Melchior Graf von Hatzfeldt vollständig besiegte, stand für die Schweden der Weg nach Wien offen. Torstensson drang ins Weinviertel ein und zog eine Spur der Verwüstung zwischen Böhmen und Wien.[8] Das schwedische Heer lagerte auf den Zayawiesen bei Mistelbach, Torstensson selbst schlug im Mistelbacher Rathaus sein Hauptquartier auf. In weiterer Folge wurde Mistelbach geplündert, verwüstet oder niedergebrannt. Mehr als die Hälfte aller Häuser war zerstört. Kaum waren die Schweden abgezogen, wurden sämtliche noch vorhandenen Nahrungsmittel von kaiserlichen Quartiermachern requiriert.
--- : Wohnsitz
Martin SCHWARTZ a probablement dû fuir sa ville natale avec sa famille lors de la guerre de trente ans quand le Maréchal d'armée suédois Lennart Torstensson (1603–1651) a fait saccager et incendier la ville.
ca. 1658 : Heirat (mit Barbara BECKER) - Lautzkirchen, Saarpfalz-Kreis, Saarland, Deutschland
19. Oktober 1699 : Tod - Lautzkirchen, Saarpfalz-Kreis, Saarland, Deutschland

Der Vater Mathias SCHWARTZ ist der Stammvater dieser kath. Familie aus Lautzkirchen. Sie ist nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Familien aus Bierbach; Mimbach u. Webenheim. Bereits 1556 wird in Webenheim der Meier Hans Schwarz genannt. Die schreibweise beider Familienamen kommt sowohl mit, als auch ohne "tz" vor.

Erzählend

geneanet Martin Nickel:
Religion: kath.
Er ist nach 1661 in Lautzkirchen eingewandert u. wird 1664 in der sog.
Kinderliste als Martin Kleber erwähnt. Diese Berufsbez. nennt einen Mann,
der die Zwischenräume der Balken eines Fachwerkhauses mit Lehm, Stroh u,
Steinen verschloß (verklebte). Sein Geburtsort Eybental ist das heutige
Eibesthal, ein Stadtteil von Mistelbach an der Zaya, ca 50 KM nördlich von
Wien.

Erzählend

Geneanet Stemmer

E-Mail am 17. 8. 07 von Ulrich Lauer e-Mail: uldaheim@@gmx.de: Herr Hans Cappel aus Blieskaste l hat vor Jahren das erste Kirchenbuch von Blickweiler-Blieskastel zu verkarten versucht.
Zur damaligen Pfarrei geh?oerte auch Lautzkirchen. Das Manuskript aus dem Jahre 1981 liegt in d er Stadtbibliothek Blieskastel. Dort drin fand ich:

Ich habe versucht die Einträge möglichst wortgetreu aus dem Manuskript abzuschreiben.
Die Nummern. nach den Daten sind Fundstellennummern im Kirchenbuch.
Über den Martin Schwartz aus "Firb..." bin ich Verwandt, da dieser ein direkter Vorfahren von mir ist. Daher habe ich dort weiter geforscht und den Hinweis erhalten, dass mit "Firb.../Austria" wohl die Ortschaft Siebenhirten gemeint ist, die heute ein Ortsteil von Mistelbach an der Zaya in Niederösterreich ist.

Dass Marcus Abel verheiratet mit A.El. Wendel der Sohn des Joh.Georg Abel ist geht aus dem Manuskript nicht sicher hervor.
Zusammen mit Ihren Angaben, dass Marcus Abel ca. 1697 geboren sei, ergäbe diese Vermutung aber Sinn.
Auch der von Ihnen genannte Geburtsort Wittersheim/Mandelbachtal liegt nahe zu Lautzkirchen . Woher haben Sie Ihre Daten?

Übrigens steht zu dem Marcus Abel, dem Ehemann von A.El. Wendel weiter drin, dass dieser ein zweites Mal geheiratet hat am 02. Mai 1747 eine A.Barbara Matt (dieser Nachnamen ist im Manuskript allerdings auch überschrieben und daher schwer zu entziffern - könnte auch Mottz heißen).

Viele Grüße aus dem Saarland
Ulrich Lauer
e-Mail: uldaheim@@gmx.de

E-Mail am 17. 8. 07 von Ulrich Lauer:
Also der Martin Schwartz (auch ohne "t" geschrieben oder auch Martin Kleber genannt) kam wohl über Gelsdorf nach Blieskastel/ Lautzkirchen.
Herr Robert Schwartz hat einen Artikel über die Familie Schwartz geschrieben - siehe zu Quellenangabe (Text aus meiner Datenbank kopiert und daher etwas holbrig formuliert):

Titel: Die Familie Schwartz Autor: Schwartz, Robert Publikationsinformation: in Saarländische Familienkunde, Band 4, Jahrgang XVI 1983, Heft 62
Autor: Robert Schwartz
Adresse: Talstraße 13
D-66125 Saarbrücken-Herrensohr

 

QUELLENANGABEN zu Sterbeeintrag: Seite: Nr. 139, Titel: Kirchenbuch, Autor: Kath. Pfarrei Blickweiler-Blieskastel
Name des Archivs: Standesamt Blieskastel
Adresse: Rathaus Blieskastel
Paradeplatz
D-66440 Blieskastel, Germany

Martin Schwartz:
1660 in Blieskastel (Saarpfalz-Kreis, Saarland) noch nicht aufgeführt.
1661 in Blieskastel aufgeführt als aus Siebenhirten ("ex Sirbyhirt in Austrasia" = ca. 4 km nördl. v. Mistelbach ) (jetzt Gemeinde Mistelbach an der Thaya, Niederösterreich,) stammend.
Ist über Gelsdorf (Gemeinde Grafschaft, Kreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) nach Blieskastel gekommen. Der Ort Gelsdorf war wie Blieskastel
zu der Grafschaft von der Leyen (Sitz zunächst in Koblenz, Rheinland-Pfalz, später dann in Bl ieskastel) gehörend.

Beruf: Handlanger

Besitz 1692/1693 zwei Pferde zusammen mit seinem Schwiegersohn Johann Georg Abel

Religion: kath.

Laut Robert Schwartz im Internet (GeneaNet):
Er ist nach 1661 in Lautzkirchen eingewandert und wird 1664 in der sogenannten Kinderliste als Martin Kleber erwähnt. Diese Berufsbezeichnung nennt einen Mann, der die Zwischenräume der Balken eines Fachwerkhauses mit Lehm, Stroh und Steinen verschloß (verklebte). Sein Geburts ort Eybental ist das heutige Eibesthal, ein Stadtteil von Mistelbach an der Zaya, ca 50 km nördlich von Wien.

Martin Schwartz hat Nachkommen mit dem Familienname Schwartz oder Schwarz die heute noch in Blieskastel oder Lautzkirchen wohnen.

Meine Daten finden Sie übrigens auch in www.gedbas.de genauer unter: http://gedbas.genealogy. net/datenblatt.jsp?nr=1534421
Martin Schwartz:
geboren: 3 Oct 1630 Eibesthal (Eybental) (ca. 3 km N? v. Mistelbach), jetzt GemeindeMis telbach an der Zaya, Nieder?oesterreich,
getauft: 16 Oct 1630 Mistelbach an der Zaya, Nieder?oesterreich, Austria
gestorben: 19 Oct 1699 Lautzkirchen, Saarpfalz-Kreis, Saarland

 

Eltern
Mathias SCHWARZ, * UM 1595 Catharina NN, * UM 1600

 

Ehepartner und Kinder
UM 1658 - Barbara BECKER UM 1658 - Engelbert SCHWARTZ
UM 1660 - Gerhard SCHWARTZ
- Georg SCHWARTZ
5 Apr 1665 - Margaretha SCHWARTZ
UM 1654 - Johannetta or Joanet SCHWARTZ

 

Einsender:
Ulrich Lauer
uldaheim@@gmx.de
Benutzerkennung: X2908

 

GeneaNet- Eintrag von Robert Schwarz:
Martin Schwartz
Standesamt:

Geboren im Jahre 1630 - "Eybental"
Verstorben am 19. Oktober 1699 - Lautzkirchen , Alter: 69 Jahre alt
Kleber, Handlanger

Eltern:
Mathias Schwartz -1642
Catharina N

Heiraten: * Verheiratet mit Barbara Becker 1689, mit
o Johannet Schwartz
o Engelbert Schwartz
o Gerhard Schwartz, I.
o Margaretha Schwartz

Geschwister:
Martin Schwartz 1630-1699
Ursula Schwartz 1633

Notizen:
Er ist nach 1661 in Lautzkirchen eingewandert u. wird 1664 in der sog. Kinderliste als Martin Kleber erwähnt. Diese Berufsbezeichnung nennt einen Mann,
der die Zwischenräume der Balken eines Fachwerkhauses mit Lehm, Stroh und Steinen verschloß (verklebte). Sein Geburtsort Eybental ist das heutige
Eibesthal, ein Stadtteil von Mistelbach an der Zaya, ca 50 KM nöoerdlich von Wien. Religion: kath.

Quellen

Geburt, Tod: Stemmer-Abstammung-Sicherung 4.2.08.FTW v. 30. Okt.08.FTW - [Art Quellenmedium: Andere] - [] - Importdatum: 31 Okt 2008
Heirat: Stemmer-Abstammung-Sicherung 4.2.08.FTW v. 30. Okt.08.FTW - [Art Quellenmedium: Andere] - [] - Importdatum: 31 Okt 2008

 

 

Ereignisse

Ereignis Datum Ort Beschreibung Quellen
Geburt 3. Oktober 1610 Mistelbach/Eibesthal Niederösterreich    
Einwanderung nach 1661 Lautzkirchen, Blieskastel    
Ereignis Notiz

Er musste vermutlich mit seiner Familie während des Dreißigjährigen Krieges fliehen, als der schwedische Marschall Lennard Torstensson verwüsten und niederbrennen ließ. (Paul Reiland)

Beruf     Handlanger  
Tod 19. Oktober 1699 Lautzkirchen, Blieskastel    

Eltern

Beziehung zur Hauptperson Name Geburtsdatum Sterbedatum Beziehung innerhalb dieser Familie (wenn nicht durch Geburt)
Vater Schwartz, Mathiasetwa 15953. Juli 1642
Mutter ?, Catharina (Schwartz)
         Schwartz, Martin 3. Oktober 1610 19. Oktober 1699

Familien

Familie von Schwartz, Martin und Becker, Barbara

Unbekannt Partner Becker, Barbara ( * etwa 1620 + 21. August 1689 )
   
Ereignis Datum Ort Beschreibung Quellen
Hochzeit etwa 1658 Lautzkirchen, Blieskastel    
  Kinder
Name Geburtsdatum Sterbedatum
Schwartz (Steinfeld?), Catharinaetwa 164027. September 1715

Ereignisreferenzen

  1. Internet Geneanet
      • Seite: von Becker Klaus